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Für Menschen, die mehr wissen wollen

Gab es das Schreiben an die Verantwortlichen des Publity NPLFonds und die Wirtschaftsprüfer Rödel & Richter GmbH?

Zugegeben, wenne s dieses Schreiben gab, dann fargen wir uns natürlich, wurde es beantwortet von einem der Empfänger des Schreibens? Wir wollen dieses Schreiben unkommentiert hier einmal einstellen um zu informieren, nicht um zu werten. Dazu werden wir die erforderlichen Stellungnahmen der Beteiligten versuchen einzuholen.

Zitat:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 der Verkaufsprospekt zum o.g. Fondsangebot wurde von Ihnen nach den Richtlinien des Verkaufsprospekt-Gesetzes geprüft und zum Vertrieb freigegeben. In diesem Zusammenhang war von Ihnen auch zu prüfen, ob die vom Fondsinitiator veröffentlichten Leistungsbilanzen für die Vorgänger-Fonds den einschlägigen Vorgaben zur Vollständigkeit entsprechen.

 Dies ist für interessierte Anleger deshalb von besonderer Bedeutung, weil gerade die  Leistungsbilanz eines Fondsinitiators den Nachweis erbringen kann, dass die prospek tierten Prognose-Angaben in einem Zeichnungsangebot bei der Realisierung der bis herigen Fonds-Angebote zumindest annähernd eingehalten werden konnten.

Vor diesem Hintergrund überrascht es ausserordentlich, dass Sie sich bei Ihrer Prüfung damit zufrieden gegeben haben, dass ein Fondsinitiator, dessen erster Publikumsfonds bereits im Jahr 2009 platziert wurde und dessen zweiter Fonds sich nach eigenen Angaben seit Mitte 2011 in der Umsetzungsphase befindet, in dem Leistungsbilanz-Ausweis zu einem Anfang 2012 aufgelegten dritten Fonds noch immer keine geprüften Bilanzzahlen vorlegt, obwohl dies nach dem Gesellschaftsvertrag der Fonds jeweils bis zum 30.06. des Folgejahres, also erstmals zum 30.06.2010, zu erfolgen hatte. Auch der Name des Abschlussprüfers wurde nicht offengelegt.

 Es musste doch den Prospektprüfern klar gewesen sein, dass das Fehlen von geprüften Bilanzzahlen in der Leistungsbilanz einer Fondsgesellschaft, deren Gesellschaftsvertrag zur Absicherung der Anleger die Wahl eines Abschlussprüfers vorsieht, zur höchsten Vorsicht vor diesem Angebot mahnen muss. Dies in diesem Fall vor allem auch deshalb, weil der vom Abschlussprüfer zu bestätigende Wertansatz der Restforderungen in einem NPL-Fonds mit unbesicherten zahlungsgestörten Forderungen die einzige Orientierungshilfe für Anleger darstellt.

Da sich gerade die Task Force NPL Fonds bzw. die publity Performance Fonds in der Öffentlichkeit als Muster an Transparenz präsentieren, gleichzeitig aber offensichtlich nicht bereit sind, überhaupt Bilanzzahlen – geprüft oder ungeprüft – zu veröffentlichen, wurde vom neuen Fonds erwartet, dass endlich nachprüfbare Fakten offengelegt werden. Aber dies war zur allgemeinen Enttäuschung erneut nicht der Fall. Lediglich ein versteckter, im Verkaufsprospekt zum neuen Fonds Nr.3 nicht weiter kommentierter Zahlenausweis (Leistungsnachweis Fonds Nr.1, Seite 50) weist darauf hin, dass beim Fonds Nr.1 etwas kräftig schief gelaufen sein muss.

Statt eines im Verkaufsprospekt des Fonds Nr.1 prognostizierten kräftigen Überschusses  wird in der Leistungsbilanz für diesen Fonds ein negatives handelsrechtliches Ergebnis  für 2009 und 2010 von zusammen ./. 1.653.997,00 € ohne weitere Erläuterung ausgewiesen.

Auf die Prognose-Rechnung des neuen Fonds Nr.3 hatten diese Ist-Zahlen verblüffender-weise keinerlei Auswirkungen. Dort wird nach wie vor von hohen Überschüssen ausgegangen. 

Wir sind der Meinung, dass im Fall der Task Force bzw. publity Fonds Anleger bewusst über Fehlentwicklungen bei den bisher platzierten Fonds im Unklaren gelassen werden, um die Vertriebschancen des neuen Fonds Nr.3 nicht zu beeinträchtigen. Mit allerlei Tricks verhindern die Fonds-Verantwortlichen die Veröffentlichung geprüfter Bilanzzahlen bzw. verzögern sie. Zwar ist die inhaltliche Richtigkeit der vom Fondsinitiator im Verkaufsprospekt gemachten Angaben nicht Inhalt der Prospektprüfung durch Ihr Haus. Jedoch darf Ihr Haus einen Verkaufsprospekt erst dann zum Vertrieb freigeben, wenn die Vollständigkeit der Angaben in diesem Verkaufsprospekt bestätigt werden kann.

Dies ist aber dann nicht der Fall, wenn Leistungsbilanzen von Fondsgesellschaften, die seit Jahren im Markt tätig sind, ohne Bilanzzahlen – dort wo vereinbart geprüfte Bilanzzahlen – veröffentlicht werden oder zumindest nicht auf gravierende Abweichungen zwischen Soll- (Prognosewerte) und Ist-Zahlen (Handelsbilanz) hingewiesen wird.

Wir ersuchen Sie deshalb, von den Fonds-Verantwortlichen der publity Performance Fonds Nr.3 GmbH & Co. KG umgehend eine Ergänzung der Leistungsbilanzen der Vorgänger-Fonds um die fehlenden Informationen zu verlangen und im Weigerungsfall  die Vertriebs-freigabe des Verkaufsprospekts für diesen Fonds zu widerrufen. Es kann nicht angehen, dass mit dem Prüfsiegel der BaFin Anlegertäuschung betrieben wird. 

Für Rückfragen zum Sachverhalt stehen wir Ihnen unter ………….. jederzeit gerne zur Verfügung.

 Zitat Ende

Anmerkung der Redaktion:

Sobald wir eine Stellungnahme aus dem Hause Publity vorliegen haben bzw. aus dem Hause Rödel & Richter, werden wir auch diese hier natürlich in vollem Umfang veröffentlichen. Wir veröffentlichen dies Wertfrei o h n e eigene Wertung der Redaktion!

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2 Comments

  1. werner

    Sehr geehrte Redaktion,
    ist schon merkwürdig, hier einen angeblichen Brief ohne Nennung des Absenders zu veröffentlichen, hinter dem Schleier der Unschuldsbehauptung gab es den überhaupt?
    Die Redarktion sollte sich als Medium der Verantwortung bewußt sein, daß eigentlich seriöse Artikel erwartet werden und mit dieser Veröffentlichung nur Dreck geworfen wird. Für mich absolut unseriös, aber..

    den sachlichen Behauptungen gehe ich auf den Grund und sollte es sich als erfunden bestätigen, werden sie -die Redaktion- ein erhebliches Problem bekommen, was wie rechert, nicht das erste wäre
    Zitat ende.

    Anmerkung der Redaktion:
    Grundsätzlich haben alle unsere User, wenn man uns Unterlagen überlässt, natürlich Quellenschutz. Deshalb veröffentlichen wir dort keine Namen, würden wir dann in Ihrem Falle ja auch tun. Sie Posten hier ja auch Anmerkungen unter einem Pseudonym, obwohl Sie ja Ihren vollen Namen nennen könnten.Ja das mit den Problemen ist so eine Sache. Damit muss man im leben im Leben. Geht Ihnen bestimmt genauso. Natürlich fragen wir V O R H E R immer bei den Betroffenen an. Auch in diesem Vorgang haben wir natürlich beim Unternehmen Publity und bei Rödel und Partner nachgefragt. Können wir natürlich belegen-smile. Publity hat nicht geantwortet und Rödel und Partner wollte die Antwort nicht veröffentlich haben. Sie sehen, kein Problem- zumindest für uns!Gut recherhciert udn fair Verhalten eben!Wenn nur alle so wären! Smile!

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  2. werner

    Im Übrigen bin ich mir sicher, hätten Sie von der renomierten WP-Kanzlei Rödel & co längst eine Antwort erhalten, auf die wir Alle warten,vorausgesetzt
    1. Sie haben diese wirklich angeschrieben und
    2. Sie sind ein seriöser, unbeschotener Absender

    Diese Voraussetzungen sollten klar sein- auch den Lesern.

    Zitat ende

    Anmerkung der Redaktion
    Ja Danke, haben wir natürlich, aber das Unternehmen Rödel und Partner ist mit einer Veröffentlichung der Anwtort an uns auf unserem Blog nicht einverstanden. Sorry, so viel zur Offenheit der Kanzlei. Gerne hätten wir das natürlich veröffentlicht. Danke für Ihre Nachfrage.Sie können sich aber gerne selber an die Kanzlei wenden, vielleicht bekommen sie ja einen Antwort.

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